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Verein BIN
Beratung, Information, Nachsorge
Verein BIN - Beratungsstelle für Suchtkranke
  Verein BIN - Beratungsstelle für Abhängigkeitserkrankungen
 
 
Beratung von Betroffenen
 
Bericht eines Betroffenen
 
 
Beratung von Betroffenen
 

In der Beratung soll das Ausmaß des Suchtproblems bewusst(er) werden, es werden bestehende Konsumgewohnheiten und deren Konsequenzen abgeklärt sowie wichtige Lebensumstände bzw. mit der Sucht zusammenhängende Lebensereignisse eingebracht, um in der Zusammenschau entscheiden zu können, welche Behandlung möglich und sinnvoll erscheint. So kann ein Beratungsziel die drastische Reduktion von missbräuchlichem Konsum sein, oder aber im Falle abhängigen Verhaltens die Behandlung in Form einer körperlichen Entgiftung als sinnvolle Maßnahme erkannt werden - im Optimalfall in Kombination mit einer anschließenden stationären Entwöhnungs-therapie in einer der anerkannten Suchtabteilungen im Tiroler Raum oder in der nahen Umgebung.
Die Klienten werden über weiterführende Behandlungsmöglichkeiten informiert, und erste Kontakte können hergestellt werden.

Wenn möglich und erwünscht binden wir zu den klärenden Gesprächen Angehörige und/oder relevante Bezugspersonen mit ein, um den betroffenen Menschen breitere Unterstützung und verbindlichere Bestärkung zu ermöglichen. Das Miteinbinden von Bezugspersonen ist insofern auch von besonderer Bedeutung, als (mehr) Verständnis und Empathie für den Betroffenen entwickelt werden kann, indem in den Gesprächen abhängiges Verhalten / Alkoholismus / Medikamentenabhängigkeit / Spielsucht als Krankheit vermittelt wird – mit der Aussicht auf Stabilisierung bei entsprechender Behandlung.

Angehörige, Freunde oder Dienstgeber können die Beratung auch allein in Anspruch nehmen, um den Umgang mit dem Konsumverhalten der Betroffenen richtig einschätzen zu lernen. Wir bieten in Innsbruck, Imst und Wörgl auch 14-tägig Gruppen für Angehörige an.

Ein wesentlicher Teil der Beratung von Betroffenen ist die Motivationsarbeit - Motivation zur Abstinenz, Motivation zur persönlichen Veränderung und Motivation, die entstandenen Verpflichtungen und Vereinbarungen einzuhalten. Ziel ist, dass betroffene Menschen wieder (mehr) sehen, dass sie selbst zu einer Veränderung beitragen und ihre Fähigkeiten dazu einsetzen können.

Selbst-Check
 
 
KLAR ... ALK im Kopf -
Ratgeber für Menschen mit Alkoholproblemen (Hrsg. Stiftung Maria Ebene)
 
 
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen: www.dhs.de
 
 
eine Seite von Betroffenen
für Betroffene:
www.saufnix.de
   
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