Seit dem Jahr 2005 hat der Verein BIN die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit verstärkt, um die Tiroler Öffentlichkeit (vor allem die Betroffenen und Angehörigen) über seine Arbeit und sein Betreuungsangebot zu informieren.
Im Vorfeld des Starts der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit wurde zunächst eine klare inhaltliche und personelle Positionierung des Vereins vorgenommen:
Inhaltliche Positionierung
- Beratung, Information und Nachsorge bei Abhängigkeitskrankheiten (Alkohol, Medikamente, Spielsucht)
- Regionale Angebote für Abhängige, Angehörige und Institutionen
- Zuspitzung auf ein Problemfeld (Alkoholismus)
Personelle Positionierung
- Der Obmann und Geschäftsführer (Dr. Christian Haring) ist der personelle Träger der BIN-Inhalte und der landesweiten Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.
- Die regionalen BIN-MitarbeiterInnen sind darüber hinaus kompetente Sucht-ExpertInnen vor allem für die Regionalmedien.
Aufgrund der knappen budgetären Situation kann der Verein BIN nur auf die „klassischen“ Mittel der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit (Pressekonferenz, Presseaussendung, Interview) zurückgreifen.
Um die Aufmerksamkeit der Medien zu erreichen, werden als Aufhänger Themen wie „Alkoholismus in Tirol“, „Medikamentensucht in Tirol“, „Spielsucht in Tirol“ stark in den Vordergrund gerückt.
Der Verein BIN und sein Beratungs- und Hilfsangebot rückt zunächst eher in den Hintergrund.
Die regionalen Bezirksmedien werden etwas später mit eigenen, thematisch auf den Bezirk zugeschnittenen Pressekonferenzen (z.B. „Alkoholismus im Bezirk Kufstein“) direkt vor Ort angesprochen.
Die Folge sind eine deutlich vermehrte Inanspruchnahme der Beratungsangebote des Vereins BIN in den Wochen und Monaten nach den Pressekonferenzen. Fast alle Beiträge transportieren die Hotline bzw. die Website des Vereins BIN. MitarbeiterInnen werden vermehrt als ExpertInnen zu Alkohol-Themen von den Tiroler Medien herangezogen.
Auszeichnungen: Die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Thema „Alkoholismus in Tirol“ erhielt beim PR-Tirolissimo 2005 eine Nominierung für die beste Pressearbeit.
Bericht von Mag. Josef Wolf, MBA, PR-, Medien- und Kommunikationsberater |